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Was ausländische Pflegekräfte kosten und warum sie für Ihr Haus eine echte Entlastung sein können

  • Autorenbild:  Baicy Terbrüggen
    Baicy Terbrüggen
  • 19. Juni
  • 6 Min. Lesezeit

Was ausländische Pflegekräfte kosten, ist fast immer die erste Frage, die mir Einrichtungsleitungen stellen. Ich beantworte sie hier ehrlich und mit echten Zahlen:


Laufend kostet eine ausländische Pflegekraft so viel wie eine inländische, sie wird nach demselben Tarif bezahlt. Mehrkosten entstehen einmalig durch Anerkennung, Visum, Sprachvorbereitung und Vermittlung, in der Regel als Branchen-Richtwert 10.000 bis 18.000 Euro pro Kraft.


Ausländische Pflegekräfte Titelbild

Ich komme selbst aus einer Familie, die in der Pflege angefangen hat, nachdem sie nach Europa kam. Deshalb weiß ich, dass hinter jeder dieser Zahlen ein Mensch steht und eine Einrichtung, die endlich wieder planen können will. Kaam-in hat seinen Sitz in Köln und vermittelt deutschlandweit sowie nach Österreich qualifizierte Pflegekräfte aus Indien an Kliniken und Pflegeheime. Genau darum geht es in diesem Beitrag: Klarheit über die Kosten, bevor Sie entscheiden.


Wie groß ist der Personalmangel in der Pflege wirklich?

Der Fachkräftemangel in der Pflege ist 2026 so angespannt wie nie. Eine offene Stelle in der Altenpflege bleibt im Schnitt rund 286 bis 296 Tage unbesetzt, das ist bundesweit die längste Vakanzzeit aller Berufe. In den Gesundheits- und Pflegeberufen fehlen laut der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (2024, veröffentlicht im Mai 2025) rund 57.000 Stellen. Die Fachkräftelücke liegt bei etwa 35.000 Personen.


Heißt im Klartext: Auf dem heimischen Arbeitsmarkt ist die passende Pflegekraft für Ihre Station meist gar nicht mehr verfügbar. Inzwischen hat jede fünfte Pflegekraft in Deutschland eine ausländische Staatsangehörigkeit. Die Anwerbung qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland ist deshalb keine Notlösung mehr, sondern für viele Häuser der einzige verlässliche Weg zu stabilen Teams.


Warum entlasten Pflegekräfte aus dem Ausland Ihr Haus?

Pflegekräfte aus dem Ausland bringen genau das mit, was auf dem leergefegten Arbeitsmarkt fehlt: fundierte Ausbildung, hohe Motivation und den festen Willen zu bleiben. In Ländern wie Indien gibt es viele studierte Pflegekräfte, die ihren Beruf bewusst gewählt haben und ihn in Deutschland langfristig ausüben wollen.

Für Ihre Einrichtung bedeutet das konkret:


  • Schnellere Besetzung offener Stellen, auch wenn der Inlandsmarkt nichts mehr hergibt

  • Hoch motivierte Fachkräfte mit fundierter Ausbildung (in Indien GNM oder BSc Nursing)

  • Planungssicherheit durch stabile, langfristige Beschäftigungsverhältnisse

  • Geringere Fluktuation, weil diese Kräfte ankommen wollen, nicht durchreisen


Bei Kaam-in haben wir in den letzten drei Jahren über 500 Pflegekräfte aus Indien vermittelt, mit einer Übernahmequote von 98 Prozent. Das ist für mich der wichtigste Beleg dafür, dass sich gute Vorbereitung auszahlt: Die Menschen bleiben.


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Welche Kosten entstehen bei der Vermittlung ausländischer Pflegekräfte?


Die Kosten für ausländische Pflegekräfte setzen sich aus mehreren einmaligen Posten zusammen: Vermittlung, Sprachvorbereitung, Anerkennung, Visum und Reise. Je nach Herkunftsland, Qualifikation und Umfang der Begleitung liegen die Gesamtkosten als Branchen-Richtwert zwischen 10.000 und 18.000 Euro pro Kraft. Bei uns zahlen ausschließlich die Einrichtungen, für die Bewerber ist die Anwerbung zu 100 Prozent kostenfrei, das gehört für uns zur fairen Anwerbung.


Hier die typischen Posten im Überblick:


Vermittlung und Dienstleistung

Für die Anwerbung, Auswahl und vertragliche Vermittlung fällt eine Dienstleistungsgebühr an. Zur Orientierung: Das offizielle Honorar des staatlichen Programms Triple Win liegt aktuell bei 6.638,66 Euro netto pro Pflegekraft. Für die spezialisierte Vermittlung indischer Pflegekräfte liegt die Servicegebühr in einer ähnlichen Größenordnung, bei rund 7.200 Euro netto.



Sprachkurse und Fachsprache

Damit eine Pflegekraft in Deutschland als Fachkraft anerkannt wird, braucht sie in der Regel Deutsch auf B2-Niveau plus eine bestandene Fachsprachprüfung Pflege. Die genauen Anforderungen unterscheiden sich je Bundesland. Die Kosten für Deutschkurse bis zu diesem Niveau liegen häufig zwischen 2.000 und 5.000 Euro, abhängig vom Ausgangsniveau. Unsere Pflegekräfte bereiten sich dafür in unserer eigenen Sprachschule in Indien vor, viele kommen bereits mit B2 an.


Anerkennung und Visum

Für die Anerkennung der Berufsqualifikation fallen je nach Bundesland in der Regel 100 bis 600 Euro an, dazu Gebühren für beglaubigte Übersetzungen. Visa und Aufenthaltsgenehmigung kosten zwischen 75 und 150 Euro, plus Reisekosten zur Botschaft.


Reise und Ankommen

Flug, erste Unterkunft und Transfers gehören ebenfalls zu den einmaligen Kosten. Flugtickets und Reisekosten belaufen sich im Schnitt auf 700 bis 1.500 Euro. Viele Einrichtungen unterstützen beim Ankommen, um den Start zu erleichtern.

Integration im Team

Ein oft unterschätzter, aber entscheidender Posten: interkulturelle Schulungen, Patensysteme und Mentoring. Diese Investition entscheidet darüber, ob eine Pflegekraft bleibt. Wer hier spart, riskiert spätere Konflikte und Abwanderung, wer klug investiert, legt den Grundstein für ein stabiles Team.


Was kostet eine ausländische Pflegekraft im Monat?

Eine ausländische Pflegekraft kostet im Monat genauso viel wie eine inländische, denn sie wird nach demselben Tarif bezahlt. Einen Lohnabschlag gibt es nicht, das verbietet die faire Anwerbung. Die einmaligen Vermittlungskosten lassen sich rechnerisch auf die ersten Jahre verteilen.

Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Klinik mit 300 Betten hat über zwei Jahre 15 Pflegekräfte aus Indien integriert. Die einmaligen Kosten lagen bei rund 150.000 Euro, also etwa 10.000 Euro pro Kraft. Verteilt auf zwei Jahre ergibt das in dieser Modellrechnung monatliche Zusatzkosten von rund 625 Euro pro Person, zusätzlich zum normalen Gehalt. Dem stehen die Einsparungen bei Leiharbeit und Überstunden gegenüber, die meist deutlich höher liegen.


Worauf müssen Arbeitgeber bei den Kosten achten?

Pflegekräfte aus dem Ausland einzustellen ist mehr als ein bürokratischer Akt, es ist eine langfristige Verantwortung. Wer diesen Weg gut vorbereitet geht, schützt sich vor versteckten Folgekosten. Drei Punkte sind mir besonders wichtig:


Rechtliche Wege 2026 kennen

Für die Beschäftigung ausländischer Pflegekräfte brauchen Sie 2026 vor allem dreierlei: eine anerkannte oder im Anerkennungsverfahren befindliche Qualifikation, einen Arbeitsvertrag und das passende Visum. Über die Chancenkarte ist die Einreise zur Arbeitsplatzsuche möglich, in der Pflege als Engpassberuf erleichtert. Wer diese Wege ohne Erfahrung angeht, riskiert Verzögerungen. Bei Kaam-in begleiten wir jeden Schritt, damit alles rechtssicher läuft.


Faire Verträge statt versteckter Kosten

Faire Löhne, transparente Arbeitszeiten und ein verbindlicher Einarbeitungsplan sind keine Extras, sondern die Voraussetzung dafür, dass die Investition trägt. Ausländische Pflegekräfte dürfen rechtlich und menschlich nicht schlechter behandelt werden als Kolleginnen und Kollegen aus dem Inland.


Vorsicht vor unseriösen Anbietern

Nicht jede Vermittlung ist seriös. Immer wieder berichten uns Pflegekräfte von hohen Vorauszahlungen, gebrochenen Versprechen und intransparenten Verträgen. Achten Sie auf das Gütesiegel der fairen Anwerbung, auf 0 Euro Kosten für die Bewerber und auf eine schriftliche Kostenaufstellung ohne versteckte Posten. Genau dafür stehen wir.


Lohnt sich die Investition? Der ehrliche Kosten-Nutzen-Vergleich

In der Regel ja. Eine dauerhaft offene Stelle kostet Sie durch Überstunden, Leiharbeit und Ausfälle über das Jahr oft mehr als die einmalige Vermittlung einer Pflegekraft. Gut integrierte internationale Pflegekräfte schaffen Stabilität im Team und entlasten Ihr Stammpersonal dauerhaft.

Was Sie konkret gewinnen:


  • Dauerhafte Entlastung des Teams durch geringere Fehlzeiten

  • Weniger Kosten für Leiharbeit und kurzfristige Honorarkräfte

  • Bessere Planbarkeit der Dienste und langfristige Personalbindung

  • Mehr Versorgungsqualität und zufriedenere Patienten


Viele unserer Partner berichten, dass sich die Investition innerhalb weniger Jahre rechnet, sobald man die gesparten Leiharbeitskosten und die geringere Fluktuation gegenrechnet. Und falls eine Kraft wider Erwarten doch nicht passt, sichert unsere Nachbesetzungsgarantie Sie ab.


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Fazit: Klarheit über die Kosten macht den Unterschied

Ausländische Pflegekräfte einzustellen ist kein einfacher Schritt, aber ein lohnender, wenn er gut vorbereitet ist. Die einmaligen Kosten liegen als Richtwert bei 10.000 bis 18.000 Euro pro Kraft, laufend kostet sie wie jede inländische Fachkraft. Dafür gewinnen Sie motivierte, qualifizierte Menschen, die langfristig bleiben und Ihr Team echt entlasten.


Was es braucht, ist eine klare Strategie, ein verlässlicher Partner und der Wille, Integration nicht dem Zufall zu überlassen. Genau dabei begleiten wir Sie, vom ersten Gespräch bis zum Onboarding in Ihrem Haus, transparent und fair.


FAQ: Kosten ausländischer Pflegekräfte

Was kostet eine ausländische Pflegekraft im Monat?

Laufend kostet eine ausländische Pflegekraft genauso viel wie eine inländische, sie wird nach demselben Tarif bezahlt. Einen Lohnabschlag gibt es nicht, das ist Teil der fairen Anwerbung. Mehrkosten entstehen nur einmalig durch Anerkennung, Visum, Sprachvorbereitung und Vermittlung.

Welche einmaligen Kosten entstehen bei der Vermittlung?

Einmalig fallen Vermittlungshonorar, Anerkennungsverfahren, Visum und Einreise sowie die sprachliche Vorbereitung an. Als Branchen-Richtwert liegen die Gesamtkosten zwischen 10.000 und 18.000 Euro pro Kraft. Bei Kaam-in zahlen ausschließlich die Einrichtungen, für die Bewerber ist die Anwerbung zu 100 Prozent kostenfrei. Sie bekommen vorab eine transparente Kostenaufstellung ohne versteckte Posten.

Lohnt sich die Investition in eine ausländische Pflegekraft?

In der Regel ja. Eine offene Stelle kostet durch Überstunden, Leiharbeit und Ausfälle oft mehr als die einmalige Vermittlung. Wir vermitteln in eine Festanstellung mit dem Ziel langfristiger Bindung, das sehen wir an über 500 Vermittlungen in drei Jahren mit einer Übernahmequote von 98 Prozent.

Was passiert mit den Kosten, wenn die Pflegekraft doch nicht bleibt?


Wenn Sie wissen möchten, was die Vermittlung für Ihre Einrichtung konkret kosten würde, buchen sie sich gerne unverbindlich ein Termin bei mir

 
 
 
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